Polyplas GmbH
Facebook
The Web Polyplas.de

Warum Lohnfertigung in Südafrika?
 

Sicherlich sehr interessant für nicht wenige Leser, kurze Erläuterung der Elektronikindustrie in diesem  Land und deren Vorteile für diese High - Tech  Technologie in dem so genannten Niedriglohnland ” South Africa.“
Weltweit verbindet man Südafrika mit Urlaub, wilden Tieren und Wüste, kaum einer vermutet dort eine moderne höchst aktive Industrie.
Die Historie der Elektronikindustrie im südlichsten Zipfel von Afrika und  Entwicklung ist sicherlich überraschend und sehr interessant.

Der Beginn dieses Industriezweiges führt zurück auf die mittleren 70iger Jahre,  als Sanktionen gegen das Apartheidsystem beschlossen wurden .In den Jahren davor war typische Kolonialmentalität üblich. Es wurde alles importiert, auch Hochtechnologieprodukte, keinerlei Entwicklung wurde für nötig erachtet.
Mit dem Greifen der Sanktionen wurde das System gezwungen Forschung und Entwicklung, speziell für Waffensysteme, zu forcieren.
Innerhalb kürzester Zeit stieg die Anzahl der Elektronik Ingenieure drastisch, die Universitäten waren hochqualifiziert. Unter dem Slogan “können wir auch - sogar besser” entfaltete sich eine Top Industrie mit kreativen Köpfen und hochmotivierten Experten.

Modernste Kampfmittel, die im globalen Wettbewerb bestanden und bestehen, wurden produziert,  z. B. das Artillerie System “G5” und der Angriffshubschrauber “Rooivalk” mit allen modernsten elektronischen Flug- Navigations- und Waffensystemen. Es etablierte sich eine erfolgreiche Waffen- und Verteidigungsindustrie, die nunmehr international konkurrieren muss. Zur damaligen Zeit waren die Waffensysteme derart überlegen,  dass die Entwicklungsländer in den späten 80iger Jahren auch hier Sanktionen durchsetzen konnten.
Um an den Erfolg anzuknüpfen startete man die Entwicklung der Nuklearwaffen.
Glücklicherweise wurde unter Druck und Überwachung der Vereinten Nationen das Nuklear Programm gestoppt und beendet, es ist wohl das einzige Beispiel wie unter den Vereinten Nationen ein Nuklearprogramm gestoppt und aufgegeben wurde.

Mit dem Ende der Apartheid und Beginn der Demokratie durch die Wahl von Mandela 1994 wurde bekanntlich das Embargo aufgehoben und damit  auch die Notwendigkeit der eigenen Verteidigungswaffenindustrie  mit Eigenbeschaffung.

Es ergaben sich daraus zwei markante Entwicklungen, Erstens wurden erfolgreiche Verteidigungsfirmen von Waffenmultis und somit Rivalen übernommen. Zweitens gründeten die erfahrenen Ingenieure eigene unmilitärische Firmen.
Innerhalb kurzer Zeit, von ca. 5 Jahren, überrundeten diese Firmen incl. Handelsgesellschaften die stagnierende Verteidigungsindustrie.
Ohne Protektion und Hilfe von Staatsseite haben sich diese Elektronik-Firmen international durchgesetzt und sind absolute konkurrenzfähig,
Die südafrikanischen High - Tech Industriefirmen umfassen Software, Elektronikprodukte von Zulieferern einzelner Komponente bis zu kompletten Geraten mit entsprechender F u. E - Leistung.

Die Produkte bewegen sich zwischen spezifischen Marktnischen, basierend auf erfinderischer und kreativer Arbeit oder aber auch Umsetzung von Fertigungstechnologien großer Firmen. Niedrige Kosten sind der Erfolgsgarant,  dass die dadurch erzielten Preise auf dem Weltmarkt, spezielle im asiatischen Raum, konkurrenzfähig sind. Es ergibt sich daher für die Elektronikindustrie die Notwendigkeit global konkurrenzfähig zu sein, da der lokale Markt zu klein ist, um Wachstum und Rentabilität zu erreichen.
Vorgenantes ist Basis der Philosophie der südafrikanischen Firmen, hohe Qualitätsnormen kostengünstig zu erreichen und zu halten, um international wettbewerbsfähig zu sein.
In the words of to Jim Myers, president of the American Chamber of Commerce in South Africa: "The sophisticated business environment of South Africa provides a powerful strategic export and manufacturing platform for achieving global competitive advantage, cost reductions and new market access."
Große Elektronikmultis wie GE, Acer, Cisco Systems, Flextronics development, und Microsoft sowie die automotive Industrie durch BMW, Mercedes, Volkswagen, Bosch und Toyota verlangen diesen hohen Qualitätsstandard. Die Investitionen und weiteres Investieren dieser Firmen in hohen Beträgen ist ein Indiz in das Vertrauen der südafrikanischen Handarbeit sowie Technologiefähigkeit. Modernste PC- und ML-Produzenten sind etabliert, alle gossen BT-Distributoren wie EBV, Arrow, Avnet etc. sind ansässig.

Zusammengefasst bietet Südafrika weitere markante Vorteile gegenüber dem asiatischen Raum

  1. gesetzlich und intellektuelle Umsetzung des Copyright Rechts
  2. gleiche Zeitzonen – real time Kommunikation
  3. kurze Reisezeiten durch direkte Übernachtflüge in maximal 12 Stunden von  Frankfurt, München, Amsterdam nach Kapstadt
  4. Keine Sprachschwierigkeiten durch Business Englisch
  5. Exzellente bereits existieren Geschäftsbeziehungen mit großen deutschen Firmen
  6. gleiche Kultur und Verständnis

Ein weiteres positives Indiz ist der internationale Bankverkehr sowie das Schulwesen mit einer Anzahl von Weltklasse Universitäten. Wenn diese intellektuellen Möglichkeiten mit Kosten effektiver Arbeit verbunden werden ist Südafrika ein überaus gut konkurrierender globaler Hersteller. Die geographische Lage erlaubt kostengünstiger Anbindung an neue Märkte für Europa, speziell Deutschland.

Diese globalen Verbindungswege, gebündelt mit moderner real time Kommunikation und kostengünstigen Weltmarktpreise zeigen klar ein interessante neue Alternative zur Lohnfertigung in fernen Ländern.

DEUTSCHLAND / GERMANY : Polyplas Jürgen Schulz GmbH - Sprengerstrasse 60, D-31785 Hameln
SOUTH AFRICA / SÜDAFRIKA : ENG.-OFFICE Schulz - 13 Waterford Green, Somerset Lakes, Reunion Drive, Somerset West, 7130
Copyright © Polyplas GmbH 2017 | Allgemeine Lieferungs - und Zahlungsbedingungen | General Conditions of Tender, Sale and Delivery
Site by Magine Media